Normale Vergesslichkeit oder Demenz?
Im Alter lässt die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Gehirns nach. Gelegentliches Vergessen von Namen, Terminen oder wo man den Schlüssel gelassen hat, ist normal. Besorgniserregend ist es, wenn Menschen sich in vertrauter Umgebung verirren, Gespräche nicht mehr folgen können oder Alltagsaufgaben nicht mehr bewältigen.
Effektive Gedächtnisübungen für zu Hause
Kreuzworträtsel und Sudoku trainieren logisches Denken und Wortabruf. Kartenspiele wie Schafkopf oder Rommé fordern Konzentration und Strategie. Neue Fähigkeiten lernen – eine neue Sprache, ein Instrument oder ein Handwerk – stimuliert das Gehirn besonders effektiv. Vorlesen und Hören von Hörbüchern fördert Sprache und Konzentration.
Körperliche Aktivität schützt das Gehirn
Regelmäßige Bewegung – schon 30 Minuten Spazierengehen täglich – verbessert die Durchblutung des Gehirns und kann das Demenzrisiko signifikant senken. Soziale Kontakte und Gespräche sind ebenfalls wichtige Schutzfaktoren.
Wann zum Arzt?
Bei schnell zunehmender Vergesslichkeit, Persönlichkeitsveränderungen oder Problemen bei alltäglichen Tätigkeiten sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine frühe Diagnose ermöglicht bessere Behandlungsoptionen und Unterstützungsplanung.
Professionelle Gedächtnisbegleitung
Unsere Betreuungskräfte führen aktivierende Beschäftigung und Gedächtnisübungen durch – §45b SGB XI gefördert bis 125 €/Monat.
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