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Spezialisierte Pflege · Diabetes

Diabetes-Pflege zuhause: Sicher leben mit Insulin und Blutzuckerkontrolle

Diabetes erfordert tägliche Aufmerksamkeit: Insulinmanagement, Ernährung, Fußpflege. Häusliche Pflege schützt vor Komplikationen und erhält die Selbstständigkeit.

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Besonderheiten der Diabetes-Pflege

Diabetes mellitus Typ 1 und 2 erfordert eine strukturierte Tagesroutine. Die häusliche Pflege unterstützt beim täglichen Selbstmanagement und verhindert lebensbedrohliche Komplikationen:

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Insulinmanagement

Insulingaben zur richtigen Zeit, in der richtigen Dosis. Professionelle Pflegekräfte überwachen das Insulinregime und erkennen Unter- und Überzuckerungen frühzeitig.

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Blutzuckerkontrolle

Regelmäßige Blutzuckermessungen und Dokumentation. Bei kritischen Werten sofortiges Handeln – hypoglykämische Notfälle erkennen und behandeln.

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Fußpflege & Wundversorgung

Tägliche Fußkontrolle, präventive Fußpflege und bei Bedarf fachkundige Wundversorgung. Diabetischer Fuß ist eine ernst zu nehmende Komplikation.

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Ernährungsbegleitung

Unterstützung bei der Einhaltung der Diabetesdiät, Mahlzeitenvorbereitung und Schulung zum kohlenhydratbewussten Essen.

Finanzierung der Diabetes-Pflege

§37 SGB VKrankenkasse

Häusliche Krankenpflege

Insulingaben, Blutzuckermessung, Verbandswechsel – medizinische Leistungen auf ärztliche Verordnung.

§36 SGB XIPflegekasse

Pflegesachleistung (ab PG 2)

761–2.200 €/Mo für professionelle Pflegeleistungen bei anerkanntem Pflegegrad.

§45b SGB XIPflegekasse

Entlastungsbetrag

131 €/Mo für Alltagsbegleitung, Einkaufen, Haushalt – ab Pflegegrad 1.

§37b SGB XIKrankenkasse

Häusliche Krankenpflege (Behandlungspflege)

Auch ohne Pflegegrad: ärztlich verordnete medizinische Behandlungspflege wird von der Krankenkasse übernommen.

⚠️ Achtung: Diabetischer Fuß

Der Diabetische Fuß ist die häufigste Ursache für nicht-traumatische Amputationen in Deutschland. Ursache sind Nervenschäden (Polyneuropathie) und Durchblutungsstörungen, die Wunden unbemerkt entstehen und schlecht heilen lassen.

  • Tägliche Fußinspektion (auch zwischen den Zehen)
  • Passende Schuhe, keine engen Socken
  • Jede offene Stelle sofort ärztlich behandeln lassen
  • Regelmäßige Fußpflege durch Fachkräfte

Häufige Fragen

Was zahlt die Krankenkasse bei Diabetes-Pflege zuhause?+
Die Krankenkasse zahlt häusliche Krankenpflege (§37 SGB V) für medizinische Leistungen wie Insulingaben, Blutzuckermessung und Verbandswechsel. Die Pflegekasse zahlt Sachleistungen §36 (761–2.200 €/Mo) ab Pflegegrad 2.
Wie gefährlich ist der Diabetische Fuß?+
Der Diabetische Fuß ist eine ernste Komplikation: Schlechte Durchblutung und Nervenschäden können Wunden entstehen lassen, die nicht heilen. Regelmäßige Fußpflege, tägliche Kontrolle und fachkundige Wundversorgung sind essentiell.
Kann ich trotz Diabetes lange zuhause wohnen?+
Ja, mit professioneller häuslicher Pflege ist ein langes selbstständiges Leben bei Diabetes gut möglich. Insulinmanagement, Ernährungsbegleitung und regelmäßige Kontrollen können ambulant organisiert werden.
Bekomme ich einen Pflegegrad wegen Diabetes?+
Ein Pflegegrad wird vergeben, wenn Diabetes dauerhaft zu Einschränkungen im Alltag führt – z.B. weil Sie Hilfe bei der Insulingabe oder beim Einkaufen benötigen. MDK-Gutachter bewertet die konkreten Einschränkungen.

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Professionelle Betreuung mit Expertise in Insulinmanagement und Wundversorgung.

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