Ratgeber

Ehrenamt & Nachbarschaftshilfe für Senioren

Ehrenamtliche Helfer und Nachbarschaftshilfe ergänzen professionelle Pflege – und schenken Senioren oft das Wichtigste: menschliche Nähe.

Was kann das Ehrenamt leisten?

Ehrenamtliche besuchen Senioren, lesen vor, spazieren mit ihnen, helfen beim Einkauf oder begleiten zu Arztbesuchen. Sie sind keine Pflegekräfte – aber sie geben Zeit, Aufmerksamkeit und Gesellschaft. Gerade gegen Einsamkeit ist ehrenamtliches Engagement eine wertvolle Ergänzung zur professionellen Betreuung.

Wo finde ich Nachbarschaftshilfe?

Lokale Vereine, Kirchengemeinden, Sozialstationen und kommunale Angebote vermitteln ehrenamtliche Helfer. Bundesweite Plattformen wie "nebenan.de" oder "Silbernetz" vernetzen ältere Menschen mit Freiwilligen in ihrer Nähe. Auch Wohlfahrtsverbände wie AWO, Caritas oder Diakonie haben oft eigene Nachbarschaftshilfeprogramme.

Grenzen des Ehrenamts

Ehrenamtliche können und sollen keine pflegerischen Aufgaben übernehmen. Bei konkretem Pflegebedarf, Demenz oder körperlichen Einschränkungen braucht es professionelle Unterstützung. Das Ehrenamt ergänzt – es ersetzt keine Fachkraft.

§45b und anerkannte Entlastungsleistungen

Professionelle Entlastungsleistungen wie Alltagsbegleitung durch anerkannte Dienste können über §45b SGB XI mit bis zu 125 €/Monat gefördert werden – das gilt nicht für private Nachbarschaftshilfe. Helping Home ist als anerkannter Dienst zugelassen.

Professionelle Alltagsbegleitung – §45b SGB XI gefördert

Ergänzend zu Nachbarschaftshilfe: Helping Home bietet verlässliche, geförderte Alltagsbegleitung.

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