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Spezialisierte Pflege · Parkinson

Parkinson-Pflege zuhause: Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten

Parkinson schränkt die Bewegungsfreiheit schrittweise ein. Spezialisierte Pflege zuhause fördert gezielt die Mobilität, verhindert Stürze und unterstützt den Alltag.

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Besonderheiten der Parkinson-Pflege

Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung. Die Pflege muss sich an das jeweilige Stadium der Erkrankung anpassen. Zu den Kernanforderungen gehören:

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Bewegungsförderung

Gezielte Übungen verlangsamen den Abbau motorischer Fähigkeiten. Tägliche Gehübungen und Gleichgewichtstraining sind essentiell.

⚠️

Sturzprävention

Parkinson-Patienten haben ein erhöhtes Sturzrisiko durch Gangstörungen, Freezing und reduzierte Reflexe. Wohnraumanpassung und Begleitung schützen.

🍽️

Schluck- und Essenshilfe

Im fortgeschrittenen Stadium können Schluckbeschwerden auftreten. Angepasste Nahrungskonsistenz und Unterstützung beim Essen sind wichtig.

💊

Medikamenten-Timing

Parkinson-Medikamente müssen exakt zur richtigen Zeit eingenommen werden – On-/Off-Phasen bestimmen den Tagesrhythmus.

Finanzierung der Parkinson-Pflege

§36

Sachleistung

Ab PG 2: 761 €/Mo bis PG 5: 2.200 €/Mo für professionelle Pflegeleistungen.

§45b

Entlastungsbetrag

131 €/Mo für Alltagsbegleitung und Betreuungsleistungen – kombinierbar.

§39+§42

Verhinderungspflege

3.539 €/Jahr wenn pflegende Angehörige ausfallen.

§40

Wohnraumanpassung

Bis 4.000 € für barrierefreie Umbaumaßnahmen (Haltegriffe, Rampe, bodengleiche Dusche).

Häufige Fragen

Welche Pflegeleistungen gibt es bei Parkinson?+
Bei Parkinson umfasst die häusliche Pflege Bewegungsförderung, Sturzprävention, Unterstützung bei Körperpflege und Anziehen, Begleitung bei Arztbesuchen sowie Angehörigenentlastung.
Wie viel Pflegegeld gibt es bei Parkinson?+
Das Pflegegeld richtet sich nach dem Pflegegrad, nicht nach der Diagnose. PG 2: 347 €/Mo, PG 3: 599 €/Mo, PG 4: 800 €/Mo, PG 5: 990 €/Mo.
Was ist Freezing bei Parkinson?+
Freezing (Einfrieren) bezeichnet plötzliche Gangblockaden – der Patient "friert" beim Gehen fest. Ablenkungstechniken (visuelle oder akustische Reize) können helfen.

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